Sagres
Sagres liegt ganz im Südwesten der Algarve, dort, wo das Land aufhört und der Atlantik übernimmt. Es ist eine kleine Gemeinde im Kreis Vila do Bispo, eher windgepeitschter Vorposten als Ferienort. Surfer kommen wegen der Wellen, Wanderer wegen der Leere an den Klippen, und irgendwann steht jeder am Rand und schaut aufs Meer.
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Der Ort selbst ist flach und schlicht: ein paar Straßen, ein Fischerhafen in Baleeira und Strände in Laufweite. Die Winter sind ruhig und viele Läden machen zu. Im Sommer kommt ein junges, entspanntes Publikum, dem die Windrichtung wichtiger ist als das Nachtleben.
Highlights
Cabo de São Vicente
Europe's southwestern corner with high cliffs
Cabo de São Vicente Lighthouse
One of Europe's most powerful lights
Fortaleza de Sagres
Clifftop fort tied to Portugal's exploration era
Ponta de Sagres
Windswept promontory below the fort
Praia da Mareta
The town's calmest beach for swimming
Praia do Tonel
Popular surf beach with strong Atlantic swell
Sightseeing
Aktivitäten
Lokales Essen und Trinken
Lokale Traditionen
Do's und Don'ts
Practical
At a glance
- Bevölkerung
- 2.000
- Barrierefreiheit
- Fort and cape have paved areas but uneven ground and strong wind make wheelchair use tiring.
- Price level
- Mittelklasse
Wissenswertes
Geschichte
Sagres ist eng mit Heinrich dem Seefahrer verbunden, der hier Anfang des 15. Jahrhunderts angeblich ein nautisches Zentrum betrieben hat, das Portugals Seereisen mit auf den Weg brachte. Von der berühmten Schule selbst sind keine klaren Ruinen übrig, und Historiker streiten bis heute darüber, wie viel auf dieser Landzunge wirklich passiert ist. Sicher ist, dass die Festung eine strategisch wichtige Ecke des Atlantiks kontrollierte.
Im Mai 1587 landete Sir Francis Drake mit rund 800 Mann und stürmte die Festung. Nach etwa zwei Stunden Kampf fielen die Verteidigungsanlagen, und die Kanonen wurden abtransportiert. Die Festung wurde in den folgenden Jahrhunderten wieder aufgebaut, und die heutigen Mauern vermitteln ein Gefühl für diese lange, ungeschützte Grenze.
Foto: Wikipedia / Wikimedia Commons