Aranjuez
Einführung
Aranjuez liegt dort, wo der Tajo und der Jarama zusammenfließen, etwa 50 km südlich von Madrid auf dem flachen Talboden. Die Stadt entstand rund um einen Königspalast und seine Gärten, und seit 2001 ist die gesamte Landschaft UNESCO-Weltkulturerbe. Alles hat ein menschliches Maß: breite, baumgesäumte Alleen, überall Wasser und ein Straßenraster, durch das man leicht zu Fuß kommt.
Komm im Frühling wegen der Erdbeeren und des Spargels, oder Anfang September zum Stadtfest. Es ist ruhiger als die Hauptstadt, und die Einheimischen nennen sich immer noch ribereños, Flussmenschen. Ein Tagesausflug reicht, aber wenn du übernachtest, siehst du die Gärten im Morgengrauen menschenleer.
Sightseeing
Aktivitäten
Top-Attraktionen
Jardin de la Isla
Formal riverside gardens beside the palace.
Jardin del Principe
Large park along the Tagus with themed gardens.
Museo de Faluas Reales
Collection of royal river barges from the Tagus.
Real Casa del Labrador
Ornate small pavilion within the Prince's Garden.
Royal Palace of Aranjuez
18th century royal residence with the famous Porcelain Study.
Lokales Essen und Trinken
Lokale Traditionen
Geschichte
Aranjuez war einer der Orte, die sich die spanische Krone als königliche Frühlingsresidenz vorbehielt. Der heutige Palast stammt aus dem 18. Jahrhundert, und ab 1747 wurde die umliegende Stadt nach einem geplanten Raster angelegt, um die rund 700 Familien unterzubringen, die dem Hof dienten. Die Gärten, Kanäle und Alleen wurden zusammen als eine einzige Landschaft entworfen, weshalb die UNESCO das gesamte Anwesen aufnahm und nicht nur ein einzelnes Gebäude.
Im März 1808 gab die Stadt dem Motín de Aranjuez ihren Namen, einem Aufstand gegen den Minister Godoy, dem weithin vorgeworfen wurde, Napoleons Truppen nach Spanien gelassen zu haben. Die Unruhen zwangen König Karl IV. zur Abdankung zugunsten seines Sohnes und trugen zum Ausbruch des Spanischen Unabhängigkeitskriegs bei.
Wissenswertes
Do's und Don'ts
Gut zu wissen
Beliebte Routen hier
Foto: Wikipedia / Wikimedia Commons